Seit dem Start von Campus Watch wurden dem AStA über 100 Missstände gemeldet. Fast immer finden wir eine Lösung für eure Probleme des Studienalltags. Durch unsere guten Kontakte zu allen Einrichtungen der Universität können wir euch schnell den passenden Ansprechpartner nennen oder selbst mit ihm in Kontakt treten, um eine Erklärung für den jeweiligen Missstand zu erhalten. So wird niemand mit seinem Problem alleine gelassen.
Eigenständige Auswertung durch die Universität
Der größte Erfolg von Campus Watch ist die eigenständige Sichtung der Einträge durch Dekanate, Bibliotheksleitungen und Uni-Präsidium. So bleiben die verschiedenen Bereiche der Universität darüber auf dem Laufenden, was bei ihnen verbesserungswürdig ist und welche Wünsche und Anforderungen die Studierenden an sie stellen. Der AStA verschickt regelmäßig verdichtete Auswertungen an die Fakultäten. Es handelt sich also keineswegs nur um einen Kampf der Studierenden gegen die Universität - wir werden von den Fakultäten in unserem Bestreben unterstützt, die Universität problemfreier und studierbarer werden zu lassen. Dabei werden nicht nur konkrete Einzelsituationen gelöst, auch die langfristige Umgestaltung der universitären Abläufe ist durch das Forum möglich, um den Ärger, den wir täglich erleben, in Zukunft gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Messbare Einzelerfolge
Campus Watch trägt also seinen Teil dazu bei, dass Prozesse und Abläufe auf dem Campus hinterfragt und zum Guten verändert werden können. Ebenso wichtig ist aber natürlich auch, den Studierenden sofort bei den kleineren, aber oft nervigen Problemen zur Hilfe zu kommen. So konnten auf Initiative von Studierenden durch Campus Watch beispielsweise schon:
Notwendige Bücher für die Staatsbibliothek angeschafft werden,
1,5 Stellen für die Geschichtsbibliothek wieder besetzt werden,
die hygienischen Zustände in der Philo-Mensa verbessert werden,
im Computerraum des Rechenzentrums ein angenehmeres Arbeitsklima geschaffen werden,
kaputte Steckdosen, flimmernde Lampen, quietschende Türen repariert werden,
die Diskussion um die Beratungsqualität im Zentrum für Studierende angestoßen werden,
die Problematik des „Computerbesetzens“ im Rechenzentrum gelöst werden,
dem Wunsch nach großflächiger Evaluation von Lehrveranstaltungen nachgekommen werden,
sowie viele Einzelprobleme, ob bei der Nebenfachwahl, mit STiNE oder den Semesterunterlagen, geklärt und gelöst werden.
Natürlich kann nicht jeder Beschwerde nachgekommen werden. Oft stehen sich gegensätzliche Interessen gegenüber, für manche Probleme gibt es schlicht (noch) keine Lösung und manchmal liegt auch Irrtum vor, der dann aber zumindest aufgelöst werden kann. Auch wenn es dadurch den Anschein macht, dass einige Probleme nicht gelöst werden, so fließen doch alle Einträge und Meinungen in die Diskussionen um eine Verbesserung der Zustände ein.
Wenn wir Studierende mit diesem Beschwerdeportal in Zukunft noch mehr erreichen wollen, müssen wir es also einfach nur nutzen.