Fachschaftsbündnis
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1 Politischer Hintergrund
Das Fachschaftsbündnis versteht sich selbst als studentische Liste, die auf Kooperation und Basisnähe setzt. Man möchte möglichst nahe an den Studierenden sein und für sie agieren. Viele Mitglieder sind in den unterschiedlichsten Gremien und Gruppen hochschulpolitisch aktiv. Das Fachschaftsbündnis lehnt es ab, die gegenwärtigen Zustände an der Universität als gegeben anzunehmen, sondern wirkt auf deren Veränderung hin. Nur so könne sich etwas an der politischen Lage der Studierenden ändern. Mitglieder des jetzigen Fachschaftsbündnis haben sich u.a. im Wintersemester 2003/04 aktiv am Streik beteiligt, Demonstrationen durchgeführt und die Urabstimmung gegen Studiengebühren mit initiiert und durchgeführt. Außerdem arbeiteten sie mit Mitgliedern anderer Listen und in der FSRK an einem Gebührenboykott gegen die allgemeinen Studiengebühren im Sommersemester 2007 und im Wintersemester 2007/08. Aktuelles Hauptprojekt ist es, die Abschaffung von Studiengebühren und eine Stärkung der demokratischen Mitbestimmungsgremien an der Uni im Rahmen der Evaluation des Hochschulgesetzes durchzusetzen.
Das Fachschaftsbündnis versucht, in der hochschulpolitischen Tätigkeit auch über den universitären Tellerrand hinauszuschauen, da sich gundlegende Veränderungen nur mit gesellschaftlichen Bündnissen durchsetzen ließen. Man möchte gesellschaftliche Widersprüche wahrnehmen, zentrale Akteure benennen, die für diese verantwortlich sind und nach der Analyse einen inhaltlich fundierten Protest („Kampf“) beginnen. Diese Proteste beziehen sich vornehmlich auf universitäre Themen, die aber meistens in einen gesellschaftlichen und/oder politischen Gesamtzusammenhang gestellt werden.
2 Selbstdarstellung
Das Fachschaftsbündnis ist eine parteiunabhängige Hochschulgruppe, deren Mitglieder sich in Fachschafts-, Instituts- und Fachbereichsräten, im AStA, als OE-TutorInnen oder in anderer Form an der Uni engagieren. Unsere Wurzeln liegen in der FachSchaftsListe. Dort haben sich inzwischen allerdings Machtpolitiker durchgesetzt, deren Praxis unseres Erachtens nicht mehr den ursprünglichen Grundsätzen der FSL entspricht und die überhaupt nicht vor Ort in der Fachschafts- und Gremienarbeit verankert sind. Im Gegensatz zu den bei dieser Wahl verstärkt auftretenden Fachbereichslisten wollen wir nicht Partikularinteressen einiger Fachbereiche auf Kosten anderer durchsetzen, sondern uns für die konkrete Verbesserung der Lage aller Studierenden stark machen.
3 Außendarstellung
Das Fachschaftsbündnis tritt meistens nur zu Wahlen mit Flugblättern in Erscheinung, oftmals zusammen mit Liste Links und Harte Zeiten, mit denen es bei vielen Gremienwahlen gemeinsame Listen aufstellt. Neben der Gremientätigkeit sind auch einige Mitglieder aktiv an der Fachschaftsrätekonferenz beteiligt. Bei den letzten Wahlen zum Studierendenparlament erreichte das Fachschaftsbündnis drei Sitze.
4 Links
- Homepage vom Fachschaftsbündnis
(http://www.fachschaftsbuendnis.org/)
- Politische Ausrichtung
(http://www.fachschaftsbuendnis.org/14_Was_steht_zur_Wahl_pdf.pdf)
- Wahlprogramm zur StuPa-Wahl 2004/5
(http://www.fachschaftsbuendnis.org/Wahlzeitung_04-05_Ver._1.2_pdf.pdf)
Kategorie:Hochschulpolitik[[Kategorie:Hochschulgruppe]]?
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