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MIN-Liste

Die MIN-Liste (Liste für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften) ist ein Zusammenschluss hochschulpolitisch engagierter Studierender der MIN-Fakultät. Sie gehört zu den sogenannten Fakultäts-, Fachbereichs- bzw. Departmentslisten. In diesem konkreten Fall ist die Bezeichnung „Fakultätsliste“ korrekt. Die Arbeit der MIN-Liste konzentriert sich auf offizielle Gremien der studentischen und akademischen Selbstverwaltung, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Für die Zukunft sind diverse Projekte geplant.

Bei der politischen Arbeit in übergeordneten Gremien wie z.B. dem Studierendenparlament möchte die MIN-Liste nicht ausschließlich die Partikularinteressen ihrer Falultät vertreten, was der Hauptkritikpunkt an den Fakultätslisten ist. Stattdessen sieht sie ihre Fakultät als Schwerpunkt. Aus Sicht der MIN-Liste bildet das Prinzip E Pluribus Unum? den konzeptionellen Rahmen für die Zusammenarbeit mit anderen Fakultäts-, Fachbereichs- und Departmentlisten. Sie möchte Wert darauf legen, sich mit anderen zu ergänzen, statt sich in einem Konkurrenzkampf zu zerreiben.

Die MIN-Liste ist Teil der aktuellen (2006/2007) AStA-tragenden Koalition. Robert Annewandter? ist Referent für Fachschaften und Fachschaftsräte. Einen "Listenführer" gibt es nicht, die Liste ist flach organisiert.


Inhaltsverzeichnis

1 Historisches

Die MIN-Liste wurde von Robert Annewandter? und Myriam Holz? im Herbst 2004? gegründet.


2 Politisches Leitbild

Die MIN-Liste versteht sich als politische Heimat aller Studierenden der MIN-Fakultät, die sich einer pluralistischen Idee der Universität und der Demokratie verbunden fühlen. Unser politisches Handeln orientiert sich nicht an einem politischen Dogma, sondern an Pragmatismus und common sense im positiven Sinne. Das heißt, keine Idee wird abgelehnt, weil sie zu links, zu radikal oder zu konservativ ist, sondern jede Idee ist willkommen. So lange eine Idee machbar ist, einen Nutzen für die Studierenden und die Gemeinschaft der Universität hat und niemandem vorschreibt wie er zu sein hat, ist die MIN-Liste offen für diese Idee. Wir glauben, dass eine pluralistische Willensbildung durch Integration unterschiedlichster Ideen entsteht und wir verstehen uns als die integrative Kraft, die dieses versucht zu leisten.

Quelle (http://minhh.de/?page_id=37)


3 Programm

Ein kurzes zusammenfassendes Programm existiert gegenwärtig nicht. Der Grund dafür ist die geringe Priorität, die die MIN-Liste diesem einräumt. Wie praktisch jede politisch aktive Gruppierung hat auch die MIN-Liste nur eine geringe Anzahl an aktiven Mitgliedern. Die wenigen Ressourcen wurden in der Vergangenheit genutzt, um die Sacharbeit in den Gremien wahrzunehmen, um mit der Internetseite (http://minhh.de/) und dem integrierten Forum (http://minhh.de/forum/) ein Informations-Portal zu erschaffen, um mit der Planung von Projekten zu beginnen, sowie Flugblätter zu verfassen.

Bei letzteren hat die MIN-Liste das Ziel, ein einzelnes Thema aufgreifen und mit hoher Sachlichkeit ausführlich aufarbeiten. Sie ist darauf bedacht, dass jedes Thema differenziert betrachtet wird. Auf Populismus soll kein Wert gelegt werden. Deswegen wird einer ausführlichen Abhandlung der Themen eine höhere Priorität eingeräumt, als einem kurzen Programm, bei dem sich der Leser dann fragt, wieso die Positionen so sind und nicht anders und wie die einzelnen Punkte erreicht werden sollen.

Im Onlinearchiv (http://minhh.de/?page_id=39) lassen sich die bisherigen Veröffentlichungen als .PDF herunterladen. Aus diesen werden Positionen und insbesondere Vorgehensweisen der MIN-Liste zu aktuellen hochschulpolitischen Themen ersichtlich.


4 Erfolge

AStA: Robert Annewandter, einer der Mitbegründer der Liste, ist seit 2006 Referent für Fachschaften und Fachschaftsräte im amtierenden AStA.
Studierendenparlament
Die MIN-Liste ist erstmalig 2004 zu den Studierendenparlamentswahlen angetreten. Seitdem hat sie jedes mal kandidiert. Bei der StuPa-Wahl 04/05 hat sie auf Anhieb zwei Sitze errungen. Bei der Wahl 05/06 erhielt die MIN-Liste einen Sitz weniger, was vor allem auf die Verkleinerung des Parlaments durch den Wegfall der drei HWP-Sitze zurückzuführen ist. Bei der letzten Wahl 06/07 hat die MIN-Liste wieder zwei Sitze errungen.
Fakultätsrat? der Fakultät MIN
Zur Fakultätsratswahl der MIN-Fakultät im SoSe 2006 trat die MIN-Liste ebenfalls an. Aus internen und organisatorischen Gründen wurde ausnahmsweise ein Mitglied der Juso-HSG als Spitzenkandidat aufgestellt. Die MIN-Liste sieht in diesem Vorgehen kein Problem, da es im Einklang mit Leitbild und Satzung steht. Die MIN-Liste arbeite gerne mit anderen Gruppierungen und Engagierten zusammen, sofern diese den in der Satzung (http://minhh.de/?page_id=37) definierten Wertekanon und die Zielsetzung der MIN-Liste teilen. Bei dieser Wahl errang die MIN-Liste einen der drei Sitze.

Zur Wahl im SoSe 2007 trat die MIN-Liste nicht an.

Akademischer Senat:? Robert Annewandter war 2005 studentischer Vertreter im Akademischen Senat.


5 Kritik

  1. Die MIN-Liste wurde, ähnlich wie die Sprachgeist-Liste, von den Fachschaftsräten der eigenen Fakultät kritisiert. So distanzierten sich die Fachschaftsräte zur StuPa-Wahl 05/06 von der MIN-Liste [1] (http://www.informatik.uni-hamburg.de/cgi-bin/fsr-wiki.pl/StuPaWahl2005), da die MIN-Liste ihrer Ansicht nach in der restlichen Fakultät weder in der Gremienarbeit noch bei anderen Aktivitäten in Erscheinung getreten war und auch kein Kontakt gesucht wurde. Diese Kritik wurde von der Vollversammlung der Informatik zur AStA-Wahl wiederholt [2] (http://www.informatik.uni-hamburg.de/Fachschaft/Resolution_060424_AStA-Wahl.pdf). Die Kritik der Fachschaftsräte wurde zur StuPa-Wahl 06/07 wiederholt [3] (http://webapp.rrz.uni-hamburg.de/~fsrmathe/fsr.php?phpmenu=&exec=fsr/news.php?action=details&id=49).
  2. Die MIN-Liste stellt den Referent für Fachschaftsarbeit im AStA. Er wurde von Seiten der Fachschaftsräte kritisiert, da er sich erst nach viermonatiger Amtszeit zum ersten Mal bei ihnen gemeldet hat. Es blieb bisher in seiner Amtszeit bei einem einzigen Vernetzungstreffen der Fachschftsräte.
  3. Einer der ursprünglichen Kritikpunkte der MIN-Studierenden war, dass trotz einiger Versuche keine Zusammenarbeit mit der MIN-Liste, unter Anderem für den Fakultätsrat, stattgefunden hat. Da eine offizielle Zusammenarbeit oder zumindest Kommunikation weiterhin fehlte, wurde eine Position gegen die MIN-Liste eingenommen. Das führte dazu, dass die Argumentation durch die MIN-Liste mittlerweile umgekehrt wurde: Sie wirft nun den MIN-Studierenden vor, dass diese nicht zusammenarbeiten wollen.


6 Erwiderung

  1. Diese Kritik basiert zu großen Teilen darauf, dass es keinen Kontakt zu den Fachschaftsräten der MIN-Fakultät gab. Dies ist nicht gleichzusetzen mit dem Kontakt zu den Fachschaften. Basisarbeit kann auch ohne Fachschaftsräte bewerkstelligt werden. Dass der Kontakt zu Fachschaftsräten die suggerierte überragende Priorität hat, wurde deswegen von der MIN-Liste nicht geteilt. Überdies ist dieser Kritikpunkt mittlerweile obsolet, da insbesondere über Robert Annewandter ein Kontakt auch zu den Fachschaftsräten hergestellt wurde. Zur Distanzierung der MIN-Fachschaftsräte gibt es eine Gegendarstellung. (Anmn. d. Schreibers: Diese konnte ich leider nicht online finden; eine Abschrift findet sich im Forum der Informatiker [4] (http://3773.rapidforum.com/topic=110973741763&startid=17#1097374176326684108))
  2. Der Grund für die Verzögerung war eine temporär hohe Prüfungsbelastung.
  3. Ein Mitglied der MIN-Liste ist des Öfteren auf Treffen der MIN-Studierenden.


7 Links

Kategorie:Hochschulpolitik[[Kategorie:Hochschulgruppe]]?




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