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"Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten"

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Offene Gruppe

Die Offene Gruppe ist eine studentische Organisation außerhalb der Gremien, die die Koordination von Vernetzung von unten, also direkt von den Studierenden aus, vorantreiben möchte. In der Offenen Gruppe sind Studierende aus der Universität, der TUHH, der HAW? und der HfbK? organisiert. Sie unterstützt den Gebührenboykott.

Die Offene Gruppe trifft sich jeden Montag um 18 Uhr in der T-Stube.


Inhaltsverzeichnis

1 Selbstverständnis

Die Offene Gruppe versteht sich selbst als offen für alle Interessierte. Die meisten Mitglieder der Gruppe sind stark links und autonom eingestellt, was sich auch in den Aktionen der Gruppe ausdrückt. Direkte Aktionen, Proteste, Boykotte und Blockaden von öffentlichen Einrichtungen sind häufige, jedoch bei Weitem nicht die einzigen, Methoden.

Die Gruppe evaluiert auf den Treffen auch den Erfolg oder Misserfolg von Protesten und Protestformen? und versucht, neue Protestformen zu entwickeln.

Ein wichtiges Ziel ist die bundesweite Vernetzung der Studierenden für eine neue Studierendenbewegung.

2 Aktivitäten

  • Ein Großteil der Organisation der Norddemo 2006 (http://www.norddemo.de.vu/).
  • Organisation eines Busses zur bundesweiten Demo in Frankfurt (http://hessen.uebergebuehr.de/de/aktuell/specials/frankfurt-6-juli-2006/) (Juli 2006).
  • Es gibt mehrere Publikationen, häufig auf Indymedia (http://www.de.indymedia.org), die man oft an dem Pseudonym „Stefanie Streik“ erkennt.
  • Mitglieder der offenen Gruppe beiteiligten sich aktiv an der zetiweisen Besetzung der Wissenschaftsbehörde? im Anschluss an die Bildungsdemo der GEW? am 10. Mai? 2006.
  • Die Gleisbesetzung des Hauptbahnhofs 2006 wird häufig mit der Offenen Gruppe in Verbindung gebracht.
  • In den letzten Tagen vor den Semesterferien begann die Offene Gruppe eine positive Positionierung zu Gestaltung eines Gebührenboykotts.

3 Kritik

  • Die Offene Gruppe steht wegen ihrer Blockaden und Boykotte unter starker Kritik. Diesen radikalen Aktionsformen bringen viele Studierende Unverständnis entgegen.

Torsten Hönisch vom AStA (Referent für Hochschulpolitik im AStA 06) findet Blockadeaktionen dagegen „grenzwertig“. Er fürchtet die Berichterstattung der Springer-Presse. „Die schreiben doch wieder, dass irgendwelche Deppen Krawall gemacht haben“, prophezeit er.

4 Zitate

„Wie in der Vergangenheit, so wird auch diese Norddemonstration einen deutlichen Bezug zu anderen sozialen Kämpfen besitzen. Denn Studiengebühren sind nur die Spitze einer tiefgreifenden Umstrukturierung des Bildungssystems, sie sind Teil eines neuen Hochschulkonzeptes, das Bildung zu Ware macht und umdefiniert von einem öffentlichen in ein käufliches Gut. Nur mit einem breiten Bündnis können wir die bildungspolitischen Fehlentwicklungen aufzeigen und Einfluss auf die politisch Verantwortlichen ausüben.“
Fredrik Dehnerdt, Offene Gruppe


5 Links


Kategorie:Hochschulpolitik? Kategorie:Studentische Organisation?




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