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Studium der Informatik

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Das Studium der Informatik an der Universität Hamburg besteht zentral aus dem Bachelorstudiengang Informatik und dem darauf anschließenden Masterstudiengang Informatik mit den Studienzielen Bachelor of Science (BSc) bzw. Master of Science(MSc). Im folgenden werden diese beiden Studiengänge beschrieben.

Andere Studiengänge mit Nähe zur Informatik sind die Wirtschaftsinformatik? sowie die Bioinformatik.?

Studierende andere Studiengänge, insbesondere eines Studienganges mit Abschluss Bachelor of Arts (BA) bzw. Master of Arts (MA) sollten den Artikel über das Studium der Informatik im Nebenfach? lesen.


Inhaltsverzeichnis

1 Informationen für Interessierte

Die Informatik zieht Personen aus den verschiedensten Gründen an. Jedoch ist das Studium nicht einfach, und besteht auch nicht nur aus Programmieren oder Computerbasteln. Vielmehr basiert ein großer Teil der Informatik auf der Mathematik und formalen Grundlagen, vor denen man sich als Studierender nicht scheuen sollte.

Falls man sich informieren möchte, ob dieses Studium für einen geeignet ist, kann man die Probevorlesungen und Veranstaltungen der Informatik im Rahmen der Unitage? besuchen. Es ist jedoch auch problemlos möglich, einfach eine reguläre Vorlesung der Informatik zu besuchen, um die verschiedenen Aspekte des Studiums zu sehen. Der beste Ansprechpartner ist der FSR Informatik, in dem aktive Studierende sitzen, die gerne interessierten zukünftigen Studierenden bei Fragen helfen. Auch ein Gespräch mit der Studienberatung [1] (http://www.informatik.uni-hamburg.de/Info/studienberatung.shtml) des Department Informatik kann hilfreich sein.

Sobald man sich für das Studium entschieden hat, ist die beste Informationsquelle die Orientierungseinheit? der Informatik. [2] (http://www.informatik.uni-hamburg.de/Fachschaft/OE/aktuell/) In dieser werden den Erstsemestern alle Informationen über das Studium vermittelt, die sie benötigen, um das Studium zu beginnen.

Natürlich schadet es nicht, sich bereits vorher über das Studium zu informieren.


2 Bachelor

Die Bachelor- und Master-Studiengänge sind in sogenannte Module eingeteilt. Das sind abgeschlossene Einheiten aus mehreren Veranstaltungen, die einen gemeinsamen Inhalt vermitteln wollen. Diese Module werden für gewöhnlich innerhalb eines Semesters besucht und mit einer Prüfung abgeschlossen. Damit ist dieses Modul bestanden, und der Studierende hat die dem Modul zugeordneten Leistungspunkte? absolviert.

Module können prinzipiell zu einem beliebigen Zeitpunkt im Studium besucht werden, der jedoch durch einige Regelungen beschränkt ist.

Einige Module bauen inhaltlich auf anderen Modulen auf. Wenn dies der Fall ist, gibt das Moul verbindliche Voraussetzungen an, die erfüllt sein müssen, bevor man das Modul besuchen darf. Einige Module setzen auch eine bestimmte Zahl von Leistungspunkten? in nicht weiter vorgeschriebenen Modulen vorraus.

Module, für die ein Referenzsemester? angegeben sind, müssen entweder in diesem oder im übernächsten Semester bestanden sein. Ein Modul mit Referenzsemester 3 muss demnach spätestens im 5. Semester bestanden sein, sonst ist das Studium beendet. Wenn kein Referenzsemester angegeben ist gibt es keinerlei Beschränkung, jedoch hat man für die Modulprüfung maximal 3 Versuche.


2.1 Pflichtmodule

Pflichtmodule sind Module, die verpflichtend zu besuchen sind. Die erste Hälfte des Studiums besteht hauptsächlich aus diesen Modulen. Sie haben einen vorgegeben Inhalt und ein Referenzsemester.? Die Modulprüfung besteht meist aus einer Klausur.?


2.2 Allgemeine berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK)

Die Module Methodenkompetenz (MK) und Proseminar (PS) sollen den Studierenden verschiedene, nicht fachspezifische Fähigkeiten vermitteln. Hierunter fällt allgemein das wissenschaftliche Arbeiten wie auch die Zeitorganisation und Präsentationen. Auch diese Module haben ein zugeordnetes Referenzsemester.


2.3 Wahlfpflichtmodule

Im zweiten Studienabschnitt beherrschen die Wahlpflichtmodule die fachliche Ausbildung. Hierbei handelt es sich um Module, die aus einem Katalog von vorgegebenen Modulen nach eigenen Interessen ausgewählt werden können. Hierbei gibt es keinerlei Einschränkungen bezüglich der Kombination verschiedener Module, jedoch wird eine inhaltliche Stimmigkeit angeraten. Diese Module haben kein Referenzsemester, womit es keine Begrenzung gibt, wann diese Module belegt werden müssen. Jedoch darf die Prüfung maximal drei mal versucht werden.


2.4 Wahlbereich

Die Informatik ist im Normalfall kein Selbstzweck, sondern Hilfe und Unterstützung für andere Wissenschaften. Im Wahlbereich sollen die Brücken zu diesen anderen Bereichen geschlagen werden. Dies geschieht entweder in Form eines Integrierten Anwendungsfaches oder in Form des Ergänzungsfaches.

2.4.1 Integriertes Anwendungsfach (IAF)

Unter einem integriertem Anwendungsfach versteht man ein Fach, dessen Bezüge zur Informatik klar und deutlich sind, und für das auch von der Informatik aus in Kooperation mit anderen Fächern explizite Veranstaltungen angeboten werden. Die folgenden integrierten Anwendungsfächer gibt es bisher:

  • IAF Computerlinguistik
  • IAF Bioinformatik
  • (Es wird ein drittes IAF geben, dieses ist jedoch noch nicht fertig gestellt)

2.4.2 Ergänzungsfach (EF)

Im Gegensatz zum Integrierten Anwendungsfach bietet sich im Ergänzungsfach die absolute Wahlfreiheit. Module aus sämtlichen Fächern, die an Hamburger Hochschulen angeboten werden, können hier belegt werden. Dies ermöglicht einige deutschlandweit einmalige Kombinationen der Informatik mit anderen Fächern, jedoch fordert es auch von Studierenden die eigene Initiative, sich hier die Brücken zwischen den Fächern selbst zu schlagen.

Bei Fragen zu den Ergänzungsfächern hilft die Eränzungsfach-AG des FSR Informatik. ( Mail (mailto:ef-ag@informatik.uni-hamburg.de))


3 Master

Der Masterstudiengang existiert zwar bereits in Form einer Studienordnung, jedoch haben die ersten Studierenden des Bachelor diesen noch nicht abgeschlossen, weshalb wenig über die praktischen Formen des Master-Studiums bekannt ist.

Auch die Regelungen bezüglich des Übergangs vom Bachelor zum Master sind noch unklar.


4 Alternative Studiumsgestaltungen

Die in der Modulübersicht angegebene Aufteilung der Module auf die Semester ist nur eine Möglichkeit, und bei weitem nicht die einzige. Insbesondere Studierende, die nebenbei arbeiten möchten, können ihr Studium in Form des Teilzeitstudium durchführen. Andere Reihenfolgen der Module können aber auch für Vollzeitstudierende relevant sein.

4.1 Teilzeitstudium

Im Teilzeitstudium? wird im Grunde die Studiendauer und alle Fristen verdoppelt – somit können pro Semester die Hälfte der vorgeschriebenen Module besucht werden, und das Studium immernoch fristgerecht abgeschlossen werden. Das Teilzeitstudium muss jedoch begründet beantragt werden.

4.2 Alternative Modulreihenfolge

In einigen Fällen macht es Sinn, die Module in andere Reihenfolge zu besuchen, als dies im offiziellen Plan vorgesehen ist. Zum Beispiel wird im integrierten Anwendungsfach Computerlinguistik ein Einführungskurs der Linguistik besucht, welcher gut zu Beginn des Studiums besucht werden kann. Hieraus ergeben sich dann andere Umgestaltungen. Solche Pläne gibt es schon vorgefertigt vom Department, jedoch haben die Studierenden im Rahmen der oben genannten Grenzen von Referenzsemestern? und Modulvorraussetzungen absolute Gestaltungsfreiheit.


5 Rechtliche Grundlagen

Die Studiengänge innerhalb der MIN-Fakultät teilen alle die gleiche Rahmenprüfungsordnung, die durch sogenannte fachspezifische Bestimmungen an die Gegebenheiten des jeweiligen Faches angepasst werden. Um also die rechtlichen Rahmenbedingungen des Studiums zu verstehen, benötigt man immer beide Ordnungen.


6 Links


Kategorie:Informatik-Studium?




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